Archiv für den Monat: Juli 2019

Nikon Coolpix P900 mit 2000 mm Super-Zoom im Test

Heute möchte ich euch meine aktuelle Lieblings-Kamera vorstellen, die Nikon Coolpix P900 Digitalkamera. Immer mehr Menschen möchten sich mit professioneller Fotografie beschäftigen. Für viele ist es Hobby, für einige Beruf und für einige ist es auch einfach nur Leidenschaft.

Für einfache Bilder im Alltag reicht mittlerweile die eingebaute Kamera im Smartphone, sofern man ein neueres Modell besitzt.

Wenn es doch mal etwas eleganter sein soll, muss doch eine Spiegelreflexkamera her, mit welcher auch bei Dämmerung und in der Nacht Aufnahmen gemacht werden können.

Bei der Wahl einer Spiegelreflexkamera ist es besonders wichtig, zuvor die eigenen Ansprüche zu hinterfragen. Bei Kameras gibt es unterschiedliche Modelle, die sich für diverse Fachbereiche und Bereiche einsetzen lassen.

Braucht man viel Zoom, wie wichtig sind einem Nachtaufnahmen und möchte man einen integrierten Blitz haben? Je nachdem wie man auf diese Fragen innerlich antwortet kommt man auch bei der Auswahl der Geräte weiter.

Die Welt der Kameras ist sehr groß. Neben einfachen Bodykits gibt es auch noch Objektive, Halterungen, Stative und auch Blenden, mit denen man den Lichteinfang regulieren kann. Mittlerweile haben sich diverse Marken herauskristallisiert, mit denen im Bereich der Fotografie echte Schnappschüsse gemacht werden können.

Neben Canon und Sony ist vor allem der japanische Hersteller Nikon in den Vordergrund gerückt, wo qualitativ hochwertige Kameras mit neuster Technik gekauft werden können.

Ein sehr beliebter Allrounder, der besonders auch für Fernaufnahmen gedacht ist, nennt sich Nikon Coolpix P900 Digitalkamera. Vor allem Motive, die weiter in der Ferne liegen, werden mit der Nikon Coolpix P900* problemlos eingefangen und noch hochauflösend dargestellt. Durch den 83-fachen optischen Zoom gelingen Schnappschüsse von Sternen, Planeten oder auch Wäldern, die kilometerweit weg lokalisiert werden.

Technische Daten der Nikon Coolpix P900 Digitalkamera

Nikon Coolpix P900 Digitalkamera

Die beliebte Nikon Coolpix P900 Digitalkamera gehört, wie auch meine Panasonic Lumix DC-FZ82, zu den Bridgekameras, die zwar sehr leicht und handlich, trotzdem aber sehr leistungsstark und erprobt sind. Die Nikon Coolpix P900 Digitalkamera überzeugt mit 16 Megapixel, einem hochwertigen NIKKOR-Objektiv mit 83-fachem optischen Zoom, einer Brennweite von 4,3 bis 357 mm und einen Autofokus mit automatischer Kontrasterkennung.

Außerdem besitzt die Digitalkamera von Nikon unterschiedliche Modis, die in wenigen Sekunden verstellt werden können – auch ein passender Videomodus ist integriert. Die Nikon Coolpix P900 Digitalkamera besitzt einen mechanischen Verschluss und einen elektronischer CMOS-Verschluss, eine elektronisch gesteuerte Irisblende mit 6 Lamellen und zusätzlich auch noch eine TTL-Blitzautomatik mit Messblitzen.

Besonders gefragt ist die Nikon Coolpix P900 Digitalkamera aufgrund des enorm weit reichenden, optischen Zoom und der damit verbundenen Schärfe auch bei weit entfernten Motiven.

Verarbeitung und Ausstattung der Nikon P900

Ausstattung der Nikon Coolpix P900

Die technischen Spezifikationen und Komponenten der Nikon Coolpix P900 Digitalkamera überzeugen durch besonders neue Technologien, die erst seit kurzer Zeit in der Fotografie eingesetzt werden. Die Verarbeitung wurde von vielen Testmagazinen und Foren als sehr hochwertig und angenehm beschrieben.

Zwar ist bei der P900 auch viel Plastik verbaut, jedoch bekommt die Kamera durch den optisch auffälligen Blitz und die große Linse einen professionellen Look, mit dem man durchaus neben anderen Spiegelreflexkameras eine gute Figur machen kann.

Vorteile und Nachteile der P900

Nikon Coolpix P900 Bedienelemente und Blick in das Menü

Zu aller erst steht bei den positiven Dingen auf jeden Fall der Preis. Die Nikon Coolpix P900 ist für eine Digitalkamera äußerst günstig, dabei überholt sie auch andere Produkte der Konkurrenz in Sachen Qualität und Verarbeitung. Die Coolpix P900 wird durch den Weltrekord-Zoom äußerst attraktiv für Menschen, die gern Landschaften einfangen oder auch weit entfernte Dinge wie Sterne oder Planeten fotografieren möchten.

Auch die Objektivgüte und der Autofokus müssen positiv erwähnt werden. Im Kamera-Test konnte das Gerät ebenfalls bei Kantenschärfe gut abschneiden und auch erwähnenswert ist, dass die COOLPIX P900 über WLAN und GPS verfügt. So ist man immer direkt verbunden und kann seine Schnappschüsse gleich in eine Cloud laden oder auch im Web verbreiten.

Ebenfalls sollte erwähnt werden, dass die Kamera bei Dämmerlicht durchaus schon mal ins schwitzen kommen kann. Ebenfalls ist der Bildstabilisator bei komplizierteren Aufgaben schnell überfordert und muss meist ausgeschaltet werden.

Zusammenfassung und Fazit der Nikon Coolpix P900 Digitalkamera

Wer auf der Suche nach einer Digitalkamera ist, die sich durchaus auch für Einsteiger und Anfänger eignet, der ist mit der Nikon Digitalkamera durchaus in guten Händen. Die Kamera überzeugt mit einem rekordverdächtigen, optischen Zoom und kann auch Dinge, die weit entfernt liegen, hochauflösend und scharf darstellen.

Mit dem GPS und WLAN ist man auch unterwegs immer besten connected – die Handhabung ist sehr einfach und das Gehäuse wirkt in der Hand griffig aber leicht. Für alle, die eine Allroundkamera suchen, die auch in schwierigeren Situationen und bei anspruchsvollen Motiven nicht schlapp macht, ist die Nikon Coolpix P900 Digitalkamera* genau die richtige Wahl.

Durch den günstigen Preis in der Kategorie der Kameras ist sie auch für Einsteiger erschwinglich, die sich erst mal langsam an die ganze Sachen heran trauen möchten.

Langzeitbelichtung – Was man darunter versteht und wo die Besonderheiten liegen

Im Bereich der Fotografie wird unter dem Begriff der Langzeitbelichtung eine Belichtungszeit bezeichnet, die mehrere Minuten oder sogar Stunden anhält. Die Einsatzgebiete der Langzeitbelichtung umfassen Situationen, in denen nur schwache natürliche Lichtquellen herrschen, sowie im Kunst- oder technischen Bereich, damit Abläufe von Bewegungen klar aufgezeigt werden können.

Langzeitbelichtung verständlich erklärt

Langzeitbelichtung Landschaft Strand Ebbe

Verknüpft ist die Langzeitbelichtung thematisch mit der Available Light Fotografie, die aber noch mehr als lediglich die Langzeitbelichtungen umfasst. Auch möglich ist es, das verfügbare Licht durch eine kürzere Belichtungszeit zu nutzen, dann kommen sehr empfindliche Bildsensoren und Filme zum Einsatz, sowie sehr lichtempfängliche Objektive.

Dies gilt besonders, wenn kein Stativ verwendet werden kann oder eine Nutzung davon nicht gewünscht ist. Langzeitbelichtungen werden bei der Fotografie in der Nacht eingesetzt, darüber hinaus findet sie aber auch noch in vielen anderen Situationen Anwendung.

Im internationalen Kontext wird oft die Bezeichnung Bulb gebraucht, da in der Vergangenheit eine Auslösung aus der Ferne durch einen Blasebalg gesteuert wurde. Dies ist auch der Grund warum die Funktion der Langzeitbelichtung auf Kameras in der Regel mit dem Buchstaben „B“ beschriftet ist.

Im deutschsprachigen Raum wird das B oft auf das Wort „beliebig“ zurückgeführt. Doch nicht nur der sogenannte Bulb Modus umfasst die Langzeitbelichtung, denn diese ist bei vielen Kameras auch für die Dauer von bis zu 30 Sekunden in weiteren Modi möglich.

Die Bildwirkung der Langzeitbelichtung

Durch die Langzeitbelichtung wird ein Zeitausschnitt sichtbar, der dem Menschen bei bewegten Bildern verborgen bleibt. Dagegen wird bei Fotos, bei denen nur ein kurzer Moment der Belichtung eingesetzt wird, nur ein Augenblick abgebildet. Die Langzeitbelichtung zeigt einen länger dauernden Prozess.

Die ablaufende Bewegung zerfließt dabei und wird verwischt. Um diesen Effekt zu erzielen reichen teilweise schon relativ kurze Zeiten der Belichtung aus, die oft sogar kürzer als eine Sekunde sind.

Ein Beispiel für eine extrem lange Belichtung ist das Bild des Potsdamer Platzes von Michael Wesley, der eine Belichtungszeit von zwei Jahren ansetzte. Dadurch gibt es den Effekt, dass zwischen den Gebäuden ein Horizont zu sehen ist, den es bereits zu der Zeit, als der Platz noch nicht bebaut war, gab. Die Bahnen der Sonne treten hier als sehr helle Streifen massiv in den Fokus des Bildes.

Bewegte Objekte erhalten durch eine längere Zeit der Belichtung sehr viel Unschärfe in der Bewegung, was oft als künstlerisches Mittel eingesetzt wird. Dies wird auch oft unter dem Begriff Light Painting gemeint. Die Personen oder Objekte im Bild verschwimmen und können sogar unter Umständen gar nicht mehr zu sehen sein.

Bei Aufnahmen von Architektur kann dies beispielsweise durchaus hilfreich sein. Helle Objekte, die sich in einer dunklen Gegebenheit befinden, wie beispielsweise Scheinwerfer in der Nacht werden zu Lichtstreifen.

Den durch die besondere Belichtung entstehenden Bewegungseffekt nutzen auch viele Motive, die Bewegungen der Wolken oder den Fluss von Wasser zeigen. Diese Motive werden dadurch verschwommen und weich dargestellt. Oft wird in den Situationen der Neutraldichtefilter genutzt, damit eine ausreichende Zeit der Belichtung möglich wird.

Langzeitbelichtung Verkehr, Autobahn, Beleuchtung

Die Durchführung der Langzeitbelichtung

In der Regel werden mit der Langzeitbelichtung Zeiträume von bis zu fünf Sekunden gemeint, die aber durchaus auch mehrere Minuten dauern können. Der maximalen Zeit der Belichtung sind keine Grenzen gesetzt, wie das Projekt von Michael Wesley gezeigt hat.

Damit die Belichtung auch bei länger dauernden Verschlusszeiten korrekt verläuft, kann sich verschiedenen Hilfsmitteln bedient werden, wie beispielsweise einer Blende 16 oder weniger, die Verwendung eines Films, der nur gering Lichtempfindlich ist oder dem Neutraldichtefilter.

Wenn nur das Objekt an sich verschwimmen soll, der Hintergrund allerdings klar und scharf bleiben soll, dann ist die Verwendung eines Stativs, das vor Verwackeln schützt, unverzichtbar. Hierbei wird empfohlen, die Funktionen zur Bildstabilisierung abzuschalten, da es sonst zu Überreaktionen kommen kann und die Bilder doch verschwimmen.

Zu Beginn der Fotografie galt die Belichtungsform nicht nur als Gestaltungsmittel sondern war unverzichtbar. Denn das Fotomaterial war zu dieser Zeit nicht so empfindlich wie heute und die Objektive verfügten nur über eine sehr geringe Lichtstärke. Deshalb sind auf alten Aufnahmen von menschenvollen Straßen die abgebildeten Menschen gar nicht oder nur leicht verschwommen. Um Aufnahmen von Portraits zu tätigen bedarf es einer Nackenstütze.

Besonderheiten bei der Langzeitbelichtung

Wenn chemisches Filmmaterial eingesetzt wird sind längere Zeiten der Belichtung als der Messer der Belichtung angibt, durch den sogenannten Schwarzschildeffekt, nötig. Dies hängt allerdings stark von dem verwendeten Filmmaterial ab.

Diese Korrektur ist bei digitalen Kameras nicht notwendig, allerdings entsteht wegen des größeren ISO-Wert ein geringeres Rauschen im Bildsensor. Durch ein Entrauschungsverfahren kann dies ausgeglichen werden, allerdings hat dies oft den Wegfall von Details zur Folge. Auch ist es möglich, dass Hotpixel, die dauerhaft leuchten, auftreten.

Es gibt noch eine andere Methode, die angewendet werden kann, wenn das Bild über keine Bewegungsmuster verfügt. Dies ist die mehrfache Aufnahme. Bei dieser wird, unter gleichbleibenden Einstellungen, das Bild öfter hintereinander aufgenommen.

Treten dabei Störungen wie Rauschen auf, können diese durch die nachfolgende Verrechnung aller Aufnahmen, beseitigt werden.