Archiv für den Monat: August 2019

Landschaftsfotografie – Tipps für bessere Landschaftsbilder

Landschaftsfotografie – was einfach klingt, ist in Wirklichkeit sehr komplex und nicht zu unterschätzen. Natürlich können moderne Kameras auch ohne viel Einarbeitung gute Bilder machen. Dennoch, der Schritt von „guten“ zu „professionellen“ Bildern ist groß und nicht ohne Hintergrundwissen und viel Üben zu schaffen.

Denn auch Landschaftsfotografien können schnell langweilig werden, wenn nichts passiert und die Szenerie öde und leer wirkt.

Gerade beim Fotografieren von Landschaften heißt es daher üben, üben, üben, damit das tolle Motiv von der Wirklichkeit ins Foto gebracht wird und nicht langweilig wirkt. Trotz aller Schwierigkeiten, welche sich nur mit viel Praxis erlernen lassen, gibt es einige Tipps und Kniffe, mit denen die Landschaftsfotografie direkt einfacher und die Bilder besser werden.

Welche Kamera braucht man für die Landschaftsfotografie?

Landschaftsfotografie Herbst Landschaft

Die Wahl der Kamera hängt in den meisten Fällen vom eigenen Budget ab. Das Gute ist, dass mit allen modernen Kameras tolle Bilder möglich sind. Aber nicht nur das Budget, auch die Größe einer Kamera ist relevant, da in der Landschaftsfotografie gegebenenfalls viel gewandert oder sogar geklettert wird. Empfehlenswert sind in jedem Fall digitale Spiegelreflexkameras und Vollformat-Kameras.

Wichtiger als die Kamera jedoch ist die richtige Ausrüstung, gerade die Wahl des Objektivs ist entscheidend. Dennoch gibt es einige Punkte, auf die bei einer Kamera für die Landschaftsfotografie besonders geachtet werden sollte: Sensor, ISO-Wert, Dynamikumfang, Akku, Größe und Gewicht, Display beziehungsweise Sucher und, enorm wichtig, Schutz gegen Umwelteinflüsse (falls es mal etwas rauer werden sollte). Weniger wichtig sind Videofunktion, Motivprogramme oder die Verschlusszeit.

Welche Objektive (Brennweiten) sind wichtig?

Nikon Objektiv für Landschaftsfotografie

Die Brennweite bei der Landschaftsfotografie sollte so gering wie möglich sein. Schließlich soll ja möglichst viel von der Landschaft mit aufs Bild (stilistische Experimente sind hier natürlich wie immer ausgenommen).

Ein Objektiv mit einer Brennweite von 16 mm ist gut, noch geringere Brennweiten wie 12 mm super.

So erreicht man den größten Bildausschnitt. Durch moderne Bildbearbeitung ist es schließlich ohne Probleme möglich, einen Bildausschnitt zu verkleinern – vergrößern ist jedoch schwierig. Also: Lieber etwas weiter fotografieren.

Welche Ausrüstung wird sonst noch benötigt?

Unbedingt benötigt wird ein Stativ. Nicht nur das ohne dieses kaum gerade und symmetrische Bilder möglich sind, auf denen der Horizont auch wirklich gerade ausgerichtet ist, ohne ein Stativ ist es auch nicht möglich, mit der Belichtungszeit zu spielen. Denn hier reichen schon kleinste Bewegungen, um ein Bild zu ruinieren.

Eines der beliebtesten und besten Stative ist übrigens das Rollei Compact Traveler No.1. Gibt es für unter 100 Euro bei Amazon zu kaufen*.

Ebenfalls ein Muss ist ein Fernauslöser, damit die Kamera auch beim Auslösen nicht wackelt. Sollten Tiere auf dem Bild sein, werden diese so außerdem nicht verschreckt.

Licht ist meistens nicht so wichtig, da die Landschaftsfotografie von großen Szenerien lebt, welche ohnehin nicht wirklich ausgeleuchtet werden können. Dennoch sollte, wenn möglich, ein externer Blitz eingepackt werden, sollte das Umgebungslicht mal nicht ausreichen und der ISO-Wert zu hoch ausfallen.

Zu guter Letzt sind auch Filter wie ein UV-Filter oder ein Polfilter zu empfehlen. Auch Graufilter sind sehr praktisch, da sie das Bild abdunkeln, ohne die Farben zu verfälschen und so die Belichtungszeit verlängert werden kann, was für ein besseres Ergebnis sorgt.

Filter sind aber eher der Kategorie Luxus zuzuordnen und nur in manchen Fällen wirklich relevant.

Einsamer Baum Landschaftsfotografie

Welche Einstellungen an der Kamera sind wichtig?

Auch wenn der automatische Modus einer guten Kamera schon tolle Ergebnisse liefert, so müssen für wirklich gute Ergebnisse manuelle Einstellungen vorgenommen werden. Nur so kann das Optimum aus einer Kamera herausgeholt werden. Hier kommt es aber auf die Kamera an, daher können hier nur Hinweise gegeben werden. Am Wichtigsten sind die Blende und der ISO-Wert.

Bei der Blende sind die häufigsten Werte zwischen 11 (bei einer Systemkamera) und 18 (bei einer Vollformat-Kamera). Der ISO-Wert ist natürlich stark von den Lichtverhältnissen abhängig, kann aber ohne Probleme bei 100 belassen werden. Sollte es dunkel sein, kann auch die Belichtungszeit hochgesetzt werden.

Übrigens: Es ist immer empfehlenswert im RAW-Format zu fotografieren und dieses später zu verkleinern. Wird zum Beispiel direkt im JPEG-Format fotografiert, gehen schon am Auslöser zu viele Bilddaten verschollen. Wie bei der Brennweite gilt auch hier: verkleinern geht immer, vergrößern nicht.

Zusammenfassung und Fazit?

Landschaftsfotografie macht sehr viel Spaß und kann schnell zu tollen Ergebnissen führen. Mit ein paar Tricks und Kniffen lassen sich die eigenen Bilder schnell verbessern. Am Ende kommt es nicht (nur) auf eine teure Kamera an, sondern auf die richtige Mischung von Theorie und Praxis. Wird auf diese geachtet, steht tollen Bildern nichts mehr Weg!

Eine Buchempfehlung hätte ich da noch: Landschaftsfotografie Tutorial: Trainingsbuch zum Fotografieren lernen von Stephan Wiesner. Das hatte ich mir ja mal genau angeschaut und eine Rezension dazu geschrieben.

PaintShop Pro 2020 Ultimate – Bildbearbeitung neu aufgelegt

Bildbearbeitung ist in der heutigen Zeit so einfach wie noch nie. Durch moderne Software können auch Laien Ergebnisse erzielen, die noch vor ein paar Jahren den Profis vorbehalten waren. Sicher, um hoch-professionelle Bilder zu erhalten ist immer noch viel Wissen und Fachkenntnis nötig. Um aber wirklich gute Ergebnisse zu erzielen, reichen tatsächlich schon ein gutes Programm und ein wenig Einarbeitung.

Eines dieser Programme ist das neue PaintShop Pro 2020 Ultimate, welches mit spannenden Funktionen kommt und es dem Nutzer mit diesen erlauben möchte, in kurzer Zeit und ohne viel Hintergrundwissen die eigenen Fotos aufzuwerten. Dies versprechen aber viele Anbieter, doch kann PaintShop Pro diese Versprechen auch halten?

PaintShop Pro 2020 Ultimate im Überblick

PaintShop Pro 2020 Ultimate

Zunächst einmal: Der Funktionsumfang ist absolut ausreichend um auch anspruchsvollere Nutzer zufriedenzustellen. Mit wenigen Klicks lassen sich professionelle Effekte erzielen, die ansonsten viele Stunden Arbeit benötigen würden.

Dies können andere Programme aber auch, wo also hebt sich PaintShop Pro 202 Ultimate von seinen Mitbewerbern ab?

Ein Blick auf die Besonderheiten des Programms hilft da weiter:

  • Anspruchsvolle Fotoeffekte für verschiedene Gelegenheiten
  • Kreative Sammlung von dutzenden Pinseln, Hintergründen und automatischen Funktionen
  • Kreative Vorlagen, zum Beispiel für Bildstempel, Bokeh oder Retro-Effekte
  • HDR-Effekte
  • Automatisches Speichern während der Arbeit (extrem praktisch!)
  • RAW-Bearbeitung, also das Bearbeiten unkomprimierter Fotos im RAW-Format für das beste Ergebnis
  • Vielfältige Bildbearbeitungsmöglichkeiten auch jenseits von automatischen Funktionen für fortgeschrittenere Nutzer, wie Ebenen und Masken, Beschneiden und Korrigieren oder Malen und Zeichnen

Dies sind natürlich nicht alle Funktionen des Programms, aber sie zeigen, dass hier viel unter der Haube steckt. Was das Programm ebenfalls spannend macht ist der neue touchfähige Arbeitsbereich, welcher das Bearbeiten von Bilder definitiv erleichtert und beschleunigt, sofern man das passende Gerät und einen Stift zur Verfügung hat.

Nutzeroberfläche PaintShop Pro 2020 Ultimate

Nutzeroberfläche & Aufbau des Programms

Die Gestaltung von PaintShop Pro 2020 Ultimate ist übersichtlich und modern. Alle Elemente lassen sich einfach erreichen und sind (zumindest fast) selbsterklärend. Ohne eine gewisse Einarbeitung wird der Nutzer aber auch bei diesem Programm nicht auskommen. Denn obwohl es sehr logisch aufgebaut ist, müssen so viele Funktionen natürlich trotzdem untergebracht werden.

Installieren und loslegen ist dank der automatischen Funktionen zwar möglich, für die besten Ergebnisse sollte aber zumindest etwas Zeit eingeplant werden.

Das Programm ist hier aber sehr hilfreich und bietet viele gut aufgebaute Tutorials, sogar in Form von Videos, damit auch Neulinge an das komplexe Thema „Bildbearbeitung“ herangeführt werden.

PaintShop Pro 2020 Ultimate Funktion Smart Clone

Fazit – PaintShop Pro 2020 Ultimate

PaintShop Pro 2020 Ultimate erfindet das Rad der Bildbearbeitung sicherlich nicht neu. Es schafft aber den Spagat zwischen einem Programm für Anfänger, die einfach nur „gute Bilder“ haben wollen und einem Programm, welches auch für fortgeschrittene Anwender viele Möglichkeiten zur Spielerei gibt.

Durch die übersichtliche Benutzeroberfläche mit verschiedenen Ebenen macht die Arbeit Spaß und verspricht schnellen Erfolg.

Wer sich nun selber überzeugen möchte, es gibt eine 30 Tage kostenlose Testversion.