Archiv für den Monat: Februar 2020

Normalobjektiv oder 50 mm Festbrennweite

Im Prinzip gibt es zwischen dem Normalobjektiv und der 50 mm Festbrennweite gar keinen Unterschied. Beide Bezeichnungen stehen für das gleiche Objektiv. Doch schauen wir uns trotzdem noch mal ein paar Grundlagen der Spiegelreflexfotografie an. Im Prinzip geht es ja eigentlich nur darum, eine bestimmte Lichtmenge durch eine Röhre mit Linsen im Inneren, genannt Objektiv, auf einen CCD Chip oder früher auch Film zu bringen.

Dabei sind jetzt drei technische Parameter für das Vorhaben entscheidend: die Belichtungszeit, die Blende und eben die Brennweite. Alle drei dieser Parameter hängen leider eng miteinander zusammen, am einfachsten zu verstehen ist wohl noch die Belichtungszeit.

Die Belichtungszeit

Die Belichtungszeit gibt an, wie lang der Fotoapparat für den Lichteinfall „aufmacht“. Knackig scharfe Bilder erzielt man mit möglichst kurzem Lichteinfall, bei schlechten Lichtverhältnissen muss für den nötigen Lichteinfall dagegen eine längere Belichtungszeit gewählt und am besten mit einem Stativ gearbeitet werden.

Canon 50 mm Festbrennweite Normalobjektiv

Die Blende

Etwas schwieriger wird die Sache bei Einstellung der Blende. Ein niedriger Blendenwert bedeutet dabei ein weites Öffnen des Objektivs und umgekehrt. Die gewählte Blende ist dabei vor allem für die sogenannte Schärfentiefe verantwortlich, also wie stark der Hintergrund verschwommen ist oder eben nicht.

Dabei gilt: kleine Blendenöffnung bzw. hoher Blendenwert gleich scharfer Hintergrund und umgekehrt.

Die Brennweite

Jetzt kommen wir zum eigentlichen Thema, der sogenannten Brennweite. Man muss sich ein Objektiv dazu einfach von der Seite vorstellen, die Linse ganz im vorderen Teil bündelt die einfallenden Lichtstrahlen im Objektiv in einem bestimmten Brennpunkt, dem Fokus, und von da an laufen die Lichtstrahlen umgekehrt weiter und treffen auf den CCD Chip oder Film.

Daher steht das Bild bei Eintreffen auf dem Medium eigentlich auf dem Kopf. Aber egal, die Brennweite bezeichnet immer den Abstand der Linse von diesem Fokuspunkt.

Die Brennweite wird auch als Zoom oder Zoomfaktor bezeichnet und damit wird klar, was dieser Faktor beeinflusst. Je höher jetzt diese Brennweite liegt, desto näher kann man weiter entfernte Objekte „heranholen“.

In der Regel lässt sich der Zoomfaktor variabel einstellen, indem der Abstand der Linse zum Fokuspunkt – in der Regel durch Drehen am Objektivring – vergrößert oder verkleinert wird, so etwa bei einem Weitwinkelobjektiv zwischen 10 und 35 mm oder bei einem Teleobjektiv etwa zwischen 75 und 300 mm.

Normalobjektiv bzw. 50 mm Festbrennweite

50 mm Festbrennweiten mit unterschiedlich weit geöffneter Blende

Einen guten Kompromiss für die typische Alltagsfotografie stellt dabei das Normalobjektiv bzw. die 50 mm Festbrennweite dar, es ist in der Regel sehr lichtstark und bietet einen ausreichenden Bildausschnitt. Nämlich genau den Blickwinkel, den wir Menschen in der Regel haben.

Wie der Name Festbrennweite schon sagt, lässt sich hier der Abstand der Linse vom Brennpunkt nicht mehr verändern, sondern steht fest.

Diese Bauweise hat zuerst einige ganz praktische Vorteile. So fehlt in dem Objektiv jegliche Mechanik oder sonstige Bauteile zum Verstellen der Linse, was den Lichteinfall erhöht und eine 50 mm Festbrennweite wesentlich lichtstärker macht als die meisten anderen Objektive.

So eignet sich die Festbrennweite vor allem für low light Fotografie unter schlechten Lichtverhältnissen auch ohne Stativ, da die Belichtungszeit im Vergleich z.B. zum Teleobjektiv immer noch kürzer gewählt werden kann und so auch unter schlechten Lichtverhältnissen knackig scharfe Fotos entstehen.

Ein großer Nachteil der 50 mm Festbrennweite dagegen liegt leider darin begründet, dass es eben eine 50 mm Festbrennweite ist und es damit auch keinen Zoom mehr gibt – vielmehr muss man jetzt den sogenannten „zu Fuß Zoom“ bemühen, um Objekte näher heranzuholen.

Gerade für Einsteiger lohnt sich eine 50 mm Festbrennweite, da sie günstig in der Anschaffung ist und man damit lernt sich den Bildausschnitt genau zu überlegen. Denn einfach zoomen ist ja nicht möglich.

Ansonsten gilt zum Schluss wie immer: herumspielen und ausprobieren!

Weitwinkelobjektiv: Definition, Einsatzgebiete, Tipps und Empfehlungen

Ein Weitwinkelobjektiv ist in der Lage einen größeren Blickwinkel darzustellen, als ein vergleichbares Normalobjektiv. Das Normalobjektiv bzw. die 50 mm Festbrennweite entspricht dabei in etwa dem normalen Blickwinkel des Menschen, der bei 40 bis 50 Grad liegt.

Das Weitwinkelobjektiv bietet einen größeren Blickwinkel, was durch eine geringere Brennweite erreicht wird. Da weit entfernte Gegenstände hierbei kleiner dargestellt werden, kann man auch sagen, dass es gleichzeitig den Maßstab verkleinert.

Gerade wenn es darum geht, möglichst viel auf ein Bild zu bekommen, wie in der Landschaftsfotografie, ist der Einsatz von einem Weitwinkelobjektiv sehr ratsam.

Schottland Highlands Landschaft mit dem Weitwinkelobjektiv fotografiert

Welche Brennweiten gehören zu den Weitwinkelobjektiven?

Am häufigsten eingesetzt werden Weitwinkelobjektive mit einer Brennweite von 28 mm oder 35 mm (Kleinbildformat). Hier liegt der Blickwinkel bei zwischen 60° und 75°. Üblicherweise bieten diese Objektive eine gute Schärfentiefe und wenig Verzerrungen.

Superweitwinkelobjektive und Ultraweitwinkelobjektive bieten dann noch eine größeren Blickwinkel von über 90°:

  • 21 mm – diagonaler Bildwinkel 92°
  • 20 mm – diagonaler Bildwinkel 94°
  • 18 mm – diagonaler Bildwinkel 100°
  • 17 mm – diagonaler Bildwinkel 104°
  • 14 mm – diagonaler Bildwinkel 114°
  • 12 mm – diagonaler Bildwinkel 122°

Wo werden Weitwinkelobjektive eingesetzt?

Mit einem Weitwinkelobjektiv lassen sich zum Beispiel sehr gute Aufnahmen im Bereich Architektur und Landschaft erzeugen. Aber auch für die Verwendung von Portraitaufnahmen eignet sich ein solches Objektiv.

Der Einsatz lohnt sich besonders, wenn eine große Tiefenschärfe und viel Bildwinkel gewünscht werden. Ein Vorteil dabei ist, dass Objekte im vorderen Bereich sehr groß dargestellt werden.

Die große Stärke

Ein großer Bildwinkel ermöglicht es, sehr viele Details auf ein Bild zu bekommen. Mit dem „Fisheye Objekt“ lässt sich ein breites Panorama erzeugen. Dazu müssen nicht mehrere Bilder aufgenommen werden und später in aufwändiger Arbeit zusammengesetzt werden.

Allerdings ist es bei einer solchen Aufnahme wichtig, sich auf bestimmte „Grundelemente“ zu konzentrieren, weil ansonsten viele Dinge mit auf die Aufnahme gelangen, wie da sonst nicht hingehören.

Der Betrachter möchte ein stimmiges Ergebnis ohne lästige Störungen im Bild haben. Dazu ist es wichtig die richtige Brennweite an der Kamera zu wählen.

Reflexionen vermeiden

Bei der Nutzung von einem Weitwinkelobjektiv kann es in vielen Fällen zu Reflexionen durch die Sonne kommen. Dadurch kann ein Bild komplett zunichtegemacht werden. Dies ist sehr ärgerlich, wenn es um Aufnahmen geht, die in der Form nicht jeden Tag erstellt werden können.

Daher ist es sehr ratsam, mit einer Gegenlichtblende zu arbeiten. Allerdings sollte diese so ausgerichtet sein, dass die Ecken im Bild nicht komplett abgeschottet sind.

Wenn keine Gegenlichtblende vorhanden ist, kann zur Not auch die eigene Hand etwas über das jeweilige Objekt gehalten werden.

Eine perfekte Aufnahme ohne störende Reflexionen zu erzeugen ist nicht ganz einfach, daher ist in diesem Fall viel probieren gefragt. Doch mit etwas Übung lassen sich am Ende eindrucksvolle Aufnahmen erzielen.

Auf den Bildausschnitt achten

Um mit einem Weitwinkelobjektiv richtig fotografieren zu können, kommt es auf den passenden Bildausschnitt an. Für Anfänger gilt es daher, sich auf ein bestimmtes Motiv zu konzentrieren.

Wichtig ist, dass das eigentliche Hauptmotiv passend in Szene gesetzt wird. Um die Vorteile von einem solchen Objektiv richtig ausschöpfen zu können, ist vor allem die Bildgestaltung sehr wichtig.

Lieber etwas weniger auf das Bild packen, als zu viel, denn dadurch können am Ende störende Elemente das Bild überladen. Vor dem Auslösen genau überlegen, welcher Bildausschnitt der passende ist.

Fazit – Das Weitwinkelobjektiv

Der Umgang mit einem Weitwinkelobjektiv benötigt vor allem Geduld. Vor allem Anfänger sollten sich genug Zeit nehmen und sich mit der Wirkungsweise der Blenden beschäftigen.

Durch den recht großen Bildwinkel ergeben sich beim Fotografieren neue Möglichkeiten, ein Motiv richtig in Szene zu setzen. Doch mit der richtigen Einstellung und Perspektive lassen sich atemberaubende Aufnahmen erzielen.

Die Nik Collection 2.5 by DxO lässt die goldene Zeit der Farbfilm-Fotografie wieder aufleben

DxO, eines der innovativsten Unternehmen im Bereich Fotografie und Bildbearbeitung, hat die beliebte Foto-Plug-in Suite für Adobe Photoshop, Lightroom Classic und Elements, die Nik Collection 2 by DxO wieder weiterentwickelt (Nik Collection 2.5). Nachdem Silver Efex Pro 2 um zehn neue legendäre Schwarz-Weiß-Filme erweitert wurde, hat DxO jetzt Color Efex Pro 4 um fünf neue Typen historischer Farbfilme ergänzt und verkündet die Kompatibilität der Nik Collection mit der neuesten Version von Affinity Photo.

Nik Collection 2.5 by DxO

Color Efex Pro 4: unbegrenzte Farbkreativität

Color Efex Pro 4 ist das kreative Farb-Plugin der Nik Collection 2 by DxO. Mit den 55 exklusiven Filtern können Anwender ihre Bilder gestalten und ihnen gleichzeitig ein einzigartiges Erscheinungsbild verleihen. Farbkontraste, Atmosphäre, Tonungen, Polarisation und sogar Vignettierung: Alle Color Efex Pro 4-Filter bieten zahlreiche Voreinstellungen sowie verschiedene Variationen, die unbegrenzte kreative Möglichkeiten eröffnen.

Fortgeschrittenen Anwendern bietet Color Efex Pro 4 Optionen der Personalisierung: Farbumfang, Kontrast, Helligkeit, Schatten, Reflexionen…

Und dank der integrierten U POINT ™ -Technologie war es noch nie so einfach, einen Filter auf einen bestimmten Bereich anzuwenden!

Agfa, Fuji, Lomography: drei legendäre Marken

In die Nik Collection 2.5 by DxO sind fünf neue Filmtypen zur Simulation von Farbfilmen integriert, welche die Geschichte der Analogfotografie geprägt haben: der AGFA PRECISA CT 100, die Filme FUJIFILM FP-100C, INSTAX sowie FUJICHROME PROVIA 400X und schließlich LOMOGRAPHY REDSCALE 100.

Jeder Film wurde sorgfältig ausgewählt nach Farbintensität und Feinheit seines Korns. So wurde der Farbnegativ-Film AGFA PRECISA CT 100 wegen seiner berühmten neutralen Wiedergabe und seiner tiefen Blautöne ausgewählt, die sich perfekt für die Landschaftsfotografie eignen.

Der FUJIFILM FP-100C Sofortbild-Film wurde aufgrund seiner Farbtreue und seiner reichen Tonabstufung ausgewählt, wodurch er in allen Beleuchtungssituationen eingesetzt werden konnte.

Der FUJIFILM INSTAX Sofortbild-Film mit seiner Verspieltheit wurde wegen seiner im Vergleich zu Polaroidfilmen überlegenen Farbbalance und Tonwertumfang gewählt, wodurch detaillierte und klare Fotos entstehen.

Auch der Umkehrfilm FUJICHROME PROVIA 400X beeindruckte durch seine hohe Qualität in Korn und Kontrast, die leuchtenden Farben sowie die Graubalance, der sich besonders für die Landschafts-, Natur- und Porträtfotografie eignet.

Der etwas exotische LOMOGRAPHY REDSCALE 100 fiel durch seine sehr warmen Farben auf, welche bei Lomographie-Fans sehr beliebt sind.

Ferner wollte DxO auch Filme ins Rampenlicht rücken, die nicht mehr produziert werden, darunter der FUJIFILM FP-100C und FUJICHROME PROVIA 400X sowie AGFA PRECISA CT 100, welche zwischen 2005 und 2016 eingestellt wurden. Für alle Fotografen ist das die Gelegenheit, die Emotionen dieser legendären Filme neu zu entdecken.

Dan Hughes wurde mit dem Erstellen dieser Filme beauftragt. Er ist Dozent für Fotowissenschaften am Rochester Institute of Technology, ehemaliger Trainer bei Nik Software und Schöpfer der 42 Styles „En Vogue“ der Nik Collection 2 by DxO.

Kompatibilität mit Affinity Photo 1.8

Um die Benutzererfahrung weiter zu verbessern, wurde die Nik Collection 2.5 by DxO optimiert, damit sie vollständig mit Affinity 1.8, der neuesten Version der Bildbearbeitungssoftware von Serif für Mac und PC kompatibel ist.

Als perfekte Ergänzung zu Adobe Photoshop bietet Affinity Photo einen leistungsstarken RAW-Workflow, Ebenenverwaltung und kreative Werkzeuge wie die Montage von Panoramabildern, HDR-Fotos erstellen sowie Werkzeuge zum Beschneiden und Korrigieren.

 „Einer der häufigsten Kundenwünsche war die vollständige Kompatibilität von Affinity Photo mit der Nik-Kollektion by DxO “ erklärt Ashley Hewson, Geschäftsführerin von Serif. „Mit der Vielseitigkeit von Affinity Photo in Kombination mit dem Reichtum, den die Nik Collection 2 bietet, sind wir stolz darauf, Fotografen neue kreative Möglichkeiten zu bieten, um Arbeiten von außergewöhnlicher Qualität zu erzielen.“

Preis & Verfügbarkeit

Die Nik Collection 2.5 by DxO (PC und Mac) kann ab sofort über die Website von DxO (www.shop.dxo.com/de) zum Preis von 149 € geladen werden. Für Anwender der Nik Collection 2018 by DxO kommt das Upgrade auf 79 €. Für Nutzer der Nik Collection 2 by DxO ist das Update kostenlos.

Die besten Bücher zum Fotografieren lernen

Wer mit dem Fotografieren starten möchte, muss sich mit den Grundlagen der Fotografie beschäftigen und braucht natürlich den einen oder anderen Tipp. Und gerade Bücher zum Thema Fotografieren lernen können da eine große Hilfe sein, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Allerdings gibt es auf dem Markt viele verschiedene Bücher. Man hat also die Qual der Wahl.

Empfehlenswert sind für Einsteiger in dieses schöne Hobby vor allem Bücher, die sich mit den Grundlagen beschäftigen. Bücher, die sich mit bestimmten Bereichen der Fotografie beschäftigen, wie z.B. zum Thema Landschaftsfotografie oder Tierfotografie, kann sich später immer noch kaufen, wenn man eigene Vorlieben entwickelt hat und sich spezialisieren möchte.

TOP 10 Empfehlungen – Bücher zum Fotografieren lernen

Fotografie Buch - Raus aus der Automatik: Blende, Verschlusszeit & Co. beherrschen

Leider gibt es ja nicht nur gute Bücher zum Thema Fotografie. So manches Buch ist gerade für Einsteiger vielleicht nicht so leicht zu verstehen oder setzt bereits zu viel Grundlagen voraus. Obwohl diese Bücher meist nicht so teuer sind, ist ein Fehlkauf natürlich doch frustrierend.

Hilfreich bei der Entscheidung, welches Fotografiebuch man kaufen sollte, sind natürlich immer Empfehlungen. Und gerade da sollte man sich mal die Bestseller von Amazon.de anschauen.

Bestseller Nr. 1
Fotografieren für Einsteiger: Richtig fotografieren lernen. Der Fotokurs für Anfänger mit der...*
  • Sänger, Kyra (Autor)
  • 206 Seiten - 25.05.2018 (Veröffentlichungsdatum) - Vierfarben (Herausgeber)
Bestseller Nr. 2
Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos, Die 30 Tage Challenge*
  • Lars Poeck (Autor)
  • 266 Seiten - 07.01.2019 (Veröffentlichungsdatum) - Humboldt (Herausgeber)
Bestseller Nr. 3
Diana lernt Fotografieren*
  • Auflage 2020, komplett überarbeitet! Fotografieren lernen wie im Einzelcoaching!
  • Von Equipment-Empfehungen zu den Fotografie-Basics: zunächst wird eine Basis mit einfachen und nachvollziehbaren Vorgehensweisen...
  • Einfache "Rezepte": Wie fotografiert man aus der Hand? Wie von Stativ? Wie setzt man Belichtungsmesser und den Autofokus effizient...
  • Nach der Basics geht es vor allem um die Förderung der Kreativität: Mit einfachen Tipps zur Bildgestaltung und Komposition kommt...
  • Auch die Bildbearbeitung kommt nicht zu kurz, auch in ihr liegt eine Menge kreatives Potenzial!
Bestseller Nr. 4
Bestseller Nr. 5
Der Fotokurs für Einsteiger: Die besten Bilder mit digitalen Spiegelreflex- und kompakten...*
  • Gatcum, Chris (Autor)
  • 192 Seiten - 30.01.2018 (Veröffentlichungsdatum) - Dorling Kindersley Verlag GmbH (Herausgeber)
Bestseller Nr. 6
Digitale Fotografie: Fotografieren lernen – der ideale Einstieg*
  • Esen, Jacqueline (Autor)
  • 320 Seiten - 22.03.2019 (Veröffentlichungsdatum) - Vierfarben (Herausgeber)
Bestseller Nr. 7
Professionell fotografieren lernen: Kreativität, Handwerk und Business*
  • Savini, Dennis (Autor)
  • 216 Seiten - 04.04.2019 (Veröffentlichungsdatum) - dpunkt.verlag GmbH (Herausgeber)
Bestseller Nr. 8
Digital fotografieren lernen: Schritt für Schritt zu perfekten Fotos – 2. Auflage*
  • Spehr, Dietmar (Autor)
  • 423 Seiten - 28.04.2017 (Veröffentlichungsdatum) - Vierfarben (Herausgeber)
Bestseller Nr. 9
Fotografieren!: Der Fotokurs zum Mitmachen*
  • Esen, Jacqueline (Autor)
  • 359 Seiten - 23.03.2018 (Veröffentlichungsdatum) - Vierfarben (Herausgeber)
Bestseller Nr. 10

Die hier in der TOP 10 aufgelisteten Bücher zum Thema Fotografieren lernen werden sehr häufig gekauft und auch oft positiv bewertet. Also tauchen diese Bücher nicht ohne Grund in dieser Bestsellerliste auf.

Gerade als Einsteiger benötigt man ausführliche Informationen zu den Grundlagen, denn nur so kann man selbst auch schnell die eigenen Bilder verbessern. Und nur so bleibt natürlich das Interesse an diesem schönen Hobby vorhanden.

Ich selbst besitze auch das eine oder andere Buch aus dieser Liste, wie z.B. Die große Fotoschule: Das Handbuch zur digitalen Fotografie in der Neuauflage 2019* und kann dieses Buch durchaus empfehlen. Auch wenn es ein ganz schöner Wälzer ist.

Zusammenfassung und Fazit

Als Unterstützung für den Einstieg in das Hobby Fotografie bietet sich das eine oder andere Fachbuch natürlich an. So kann man ganz einfach und in Ruhe die notwendigen Grundlagen erlernen und das erlernte Wissen dann selbst ausprobieren. Um Fehlkäufe zu vermeiden sollte man einen Blick in die entsprechenden Bestseller bei Amazon.de werfen.

Dort findet man passende Bücher, die gern gekauft und sehr gut bewertet werden. Also ideal, um ohne großen Aufwand richtig gute Bücher zum Thema Fotografieren lernen, zu finden.

Stockfotografie: Wie man mit den eigenen Fotos Geld verdienen kann

Stockfotografie kann eine sehr gute Möglichkeit sein, und mit wenig zusätzlicher Mühe einfach online Geld zu verdienen. Zunächst stellt sich die Frage: Was bedeutet der Begriff „Stockfoto“ eigentlich? Das Wort „Stock „kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie „auf Lager“.

Insgesamt bedeutet das also, dass Bilder ohne einen speziellen Auftrag hergestellt werden beziehungsweise Fotografien angefertigt werden und diese sich dann im „Lager“ von Stockagenturen befinden.

Viele Internetseiten, Ratgeber und Co. verwenden sogenannte Stockfotos, um ihrem Inhalt ein wenig mehr Farbe zu verleihen und diesen ansprechend zu gestalten.

Schöne Bilder machen schließlich viele Texte noch interessanter und lebhafter. Grundsätzlich sind dann diese Bilder niemals ausverkauft, da sie virtuell existieren und immer wieder verwendet werden können.

Die große Vielfalt der Stockfotografie

Vielfalt der Stockfotografie

Um ein schönes Stockfoto herstellen zu können, braucht man im Grunde das, was man allgemein benötigt, wenn man ein sehr schönes Foto schießen möchte. Manche Agenturen für Stockfotos machen aber in Bezug auf die Mindestauflösung bestimmte Vorgaben. Auch sollte man auf die Lichtverhältnisse achten.

Grundsätzlich gilt, wie so oft: Je besser das Bild ist, desto besser wird es sich auch verkaufen. Wer es noch einfacher und müheloser haben möchte, der kann beispielsweise auch die eigenen Reisebilder als Stockfoto verkaufen und damit Geld verdienen.

Insgesamt kommt es darauf an, wie gut das jeweilige Bild beim Betrachter ankommt und wie begehrt es daher ist. Ganz verschiedene Motive sind sehr beliebt und füllen viele Artikel sowie die gesamte Welt des Internets mit Leben.

Einfach und mit Freude Geld verdienen

Geld verdienen mit Stockfotografie

Ein weiterer besonderer Vorteil des Stockfotografie ist, dass man seiner Kreativität freien Lauf lassen kann und die eigenen Lieblingsbilder zu Geld macht. Insgesamt lässt sich sagen, dass die Stockfotografie eine gute Einnahmequelle bietet, welche sehr niedrige Einstiegshürden aufweist.

Schließlich braucht man hierfür keine spezielle Ausbildung und auch keine besonderen Kontakte. Es genügt vollkommen, die jeweiligen Bilder auf eine Stockfotobörse zu stellen. Wichtig ist es aber, die jeweiligen Qualitätsstandards zu erfüllen, welche die Börsen häufig aufstellen.

Grundsätzlich sollte man sich überlegen, was man selbst als Bild interessant fände. Denn schließlich kommt der Geldfluss daher, dass auch andere die Bilder spannend und interessant finden.

Insgesamt handelt es sich bei der Stockfotografie um ein Geben und Nehmen. Wer schöne und ansprechende Bilder hat, der kann mit ihnen Geld verdienen und diese anderen interessierten Menschen zeigen.

Wer ein passendes Bild für seinen Artikel, Blogeintrag oder anderes benötigt, der findet eine Vielzahl an passenden Bildern, die den jeweiligen Internetauftritt noch schöner gestalten.

Ein recht geringer Arbeitsaufwand

Ausrüstung Fotografie Kamera

Sehr gut in Bezug auf die Stockfotografie ist auch, dass sich der Arbeitsaufwand in Grenzen hält. Wer will, der kann beispielsweise jeden Monat eine bestimmte Zahl von Bildern hochladen und damit langsam ein Portfolio aufbauen.

Wer möchte, der kann aber auch mehrere Bilder auf einmal hochladen. Daher ist eine sehr hohe Flexibilität gewährleistet. Der Verkäufer seiner Bilder entscheidet, welche Bilder er der Öffentlichkeit zeigen möchte und mit welchem Bild er Geld verdienen will.

Es entstehen keine langfristigen Verpflichtungen und man schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe. Wer möchte schließlich nicht die eigenen Motive der ganzen Welt zeigen und damit Geld verdienen.

Architekturfotografie – Die wichtigsten Tipps und Tricks

Architekturfotografie Brücke Gebäude

Architekturfotografie (auch als Gebäudefotografie oder Strukturfotografie bezeichnet) bezeichnet im Allgemeinen Fotografie, die sich auf Gebäude konzentriert. Es können Außen- und Innenaufnahmen von Gebäuden sowie Brücken, andere Strukturen und Stadtansichten aufgenommen werden.

Es gibt viele Fotografen, die atemberaubende Architekturfotografien aufnehmen. Einige von ihnen machen es als rein künstlerische Beschäftigung, während andere Karriere machen, indem sie für Kunden wie Architekturbüros, Werbefirmen und Magazine fotografieren.

Ganz gleich, ob Du eine berufliche Laufbahn im Außendienst anstrebst oder Dein Portfolio erweitern möchtest, ein guter Ausgangspunkt ist die Sicherstellung der richtigen Ausrüstung.

Welche Kamera braucht man für die Architekturfotografie?

Wenn Du also nach einer Kamera suchst, die speziell für das Aufnehmen von Strukturen geeignet ist, musst Du Dir keine Gedanken über Funktionen machen, die sich an Action- oder Porträtfotografen richten. Dazu gehören beispielsweise schnelle Serienaufnahmen oder Autofokus-Systeme mit Gesichtsverfolgung.

Suche stattdessen nach einer anständigen DSLR-Kamera oder einer anderen Kamera mit Wechselobjektiv. DSLRs mit Vollbildsensoren sind seit langem der Standard in der Architekturfotografie, da sie qualitativ hochwertige Bilder und eine starke Perspektivenkontrolle bieten.

Welche Objektive (Brennweiten) sind wichtig?

Gerade die Wahl des Objektivs mit der passenden Brennweite ist in der Architekturfotografie sehr wichtig. Profis nehmen gerne die teuren Tilt-Shift-Objektive zur Hand. Anfänger und Amateure greifen eher zu Weitwinkelobjektiven, weil sie bei geringem Objekt-Abständen das ganze Objekt ablichten können.

Grundsätzlich kann man aber sagen, dass ein 24 mm Objektiv nie falsch ist, um Architektur abzulichten.

Sinnvoll ist in jeden Fall auch ein Weitwinkel-Objektiv, für eine APS-C-Kamera etwa ein Objektiv mit 11 bis 16 mm Brennweite. Aufgrund der Dimension und Größe eines Gebäudes und des geringen Abstandes sind Weitwinkelobjektive oft die bessere Wahl.

Wenn du mehr auf die Details eines Objektes gehen möchtest, kannst du auch ein Teleobjektiv zur Hand nehmen, um die Struktur und Fassadenelemente besser abzubilden.

Schloss Neuschwanstein

Welche Ausrüstung wird sonst noch benötigt?

Stativ

Bei der Architekturfotografie geht es um die Kontrolle über das Bild, und dazu gehört auch die Stabilität. Möglicherweise benötigst Du längere Belichtungen, bei denen keine Bildstabilisierung zuverlässig ist.

Mit einem geeigneten Stativkopf und einer geeigneten Ebene kannst Du unerwünschte Neigungshorizonte verhindern und gleichzeitig die exakte Kompositionskontrolle beibehalten.

Ein Graufilter ist ebenfalls zu empfehlen, er entfernt Spiegelungen aus Glasscheiben und zaubert mehr Kontrast ins Bild.

Welche Einstellungen an der Kamera sind wichtig?

Wenn Du Architektur fotografieren, nimm in den Modi Blendenpriorität (AV) oder Manuell auf. Dein Motiv ist stationär, sodass Du bei Bedarf mit längeren Verschlusszeiten aufnehmen könntest. Denke daran, dass alles unter 1/60 Sekunde ein Stativ erfordert.

Bevorzugte Kameraeinstellungen sind:

  • Manueller Belichtungsmodus
  • ISO: 100
  • Blende: f / 8 bis f / 14
  • Verschlusszeit: Variiert je nach Lichteinfall, aber Du kannst mit einer 1/125-Sekunde beginnen und von dort aus fortfahren.

Weitere Tipps zu Architekturfotografie

Wichtig neben der richtigen Ausrüstung ist aber auch, deinen eigenen nicht Stil zu finden. Versuche verschiedene Perspektiven aus, wechsle immer mal wieder den Blickwinkel auf das Gebäude, experimentiere mit der beliebten Schwarz – Weiß Fotografie und versuche dich auf einen gewissen Stil in der Architekturfotografie zu spezialisieren.

Achte beim Perspektivwechsel aber vor allem auf drei Dinge:

Eine erhöhte Kameraposition, den richtigen Abstand zum Objekt und die Wahl einer leichten Seitenansicht. Neben der zentralen Perspektive, also der Draufsicht, gibt es noch die erhöhte Perspektive (auf Höhe der Mitte eines Gebäudes), die Vogelperspektive (hier kommen Drohnen zum Einsatz), die Froschperspektive (sehr spannend) und das Fischaugen- Objektiv (Fish-Eye).

Im Vorfeld kannst du auch über Google-Maps deine Wunsch-Objekte auswählen und so in deiner Stadt eine interessante Route für dich erstellen und digital ablaufen. Hier bietet sich auch ein Nachtspaziergang an, da viele Gebäude nachts interessant beleuchtet sind.

Man geht grundsätzlich von drei unterschiedlichen Ansätzen aus:

Die Tageslichtaufnahme, die blaue Stunde (hier gibt es eine besondere Färbung des Himmels während der Dämmerung nach Sonnenuntergang und vor Eintritt der nächtlichen Dunkelheit) und die Nachtaufnahme.

Nach deiner Tour erfolgt dann die digitale Nachbearbeitung am PC (Post Processing). Hier lässt sich die Bildqualität noch enorm steigern. Die Nachbearbeitung mit Photoshop & Co. ist zwar zeitintensiv, Profis sitzen bis zu 3-4 Stunden an einem Bild, der Aufwand lohnt sich aber ganz bestimmt.

Es liegt an dir, ob du mit deiner Fotografie eher einen künstlerischen Ansatz verfolgst, oder ob du möglichst realistisch und proportionsgetreu arbeiten möchtest.

Abschließend kann man jedoch festhalten, egal ob in der klassischen- oder in der Architekturfotografie, alle Fotografen haben einen Hang zum Perfektionismus. Man sagt zwar, das perfekte Foto gibt es nicht, das Streben danach eines zu schießen macht aber mindestens genauso viel Spaß.

Zusammenfassung und Fazit

Die Architekturfotografie unterscheidet sich von der normalen Fotografie. Du brauchst vor allem eine gute Kamera inklusive Objektiv. Entscheidend kann auch ein Stativ sein, damit Du bei Deinen Bildern genug Stabilität hast. Achte beim Kauf auf die oben genannten Punkte, um eine gute und solide Kaufentscheidung treffen zu können.

Available Light Fotografie – Tipps für den Einsatz von natürlichem Licht

Ein deutscher Schriftsteller und Dichter meinte einmal: „Zu viel Licht mehrt den Wert des Schattens“. Wohl mehr eine philosophische Aussage! Es kann aber dennoch mitunter auch auf die Fotografie zutreffen, worum es sich dann hauptsächlich um das Stichwort „Available Light“ handelt.

Was versteht man unter dem Begriff „Available Light“?

Available Light Fotografie Marktplatz mit Rathaus
Available Light Fotografie Marktplatz mit Rathaus

Der Begriff stammt aus der englischen Sprache und beschreibt den Einsatz von natürlichem, verfügbarem oder vorhandenem Licht. In der Fotografie ist darunter als Fachbegriff eine Bildsituation gemeint. In dieser Situation wird lediglich nur das verfügbare Umgebungslicht genutzt.

In der Umsetzung bedeutet es, dass der Anwender beim Fotografieren auf zusätzliche Lichtquellen wie Scheinwerfer oder Blitzlicht verzichtet. So können die Quellen der Available Light Fotografie sehr unterschiedlich sein.

  • Umgebungslicht in Form von Lampen sein
  • Sonnenlicht
  • Umgebungslicht in Form von Kerzen
  • indirekte Beleuchtung durch andere Gebäude oder Scheinwerfer.

Wer also mit dem dort vorhandenem Licht zurechtkommen muss, oder wenn sich sehr interessante Motivmöglichkeiten daraus ergeben sollen, stellt den Fotofreund vor besondere Herausforderungen?

Wo wird Available Light Fotografie eingesetzt?

  • bei Veranstaltungen, z. B. Theater – Konzertfotografie – Events
  • um bei der Fotografie nicht zu stören
  • um die Situation der Lichtverhältnisse nicht zu stören
  • Schwierigkeiten einer zusätzlichen Ausleuchtung im technischen Sinne
  • weit entfernte oder recht große Objekte, welche nur sehr aufwendig beleuchtet werden können,
  • vorhandene und bewusste Nutzung der Lichtquellen um die fotografische Atmosphäre der Lichtsituation nicht zu stören

Welche Schwierigkeiten oder Probleme können bei Available Light auftreten?

  • Häufiges Problem ist die Kamera-Verwacklung beim Fotografieren, während der Belichtungsphase oder eine gewisse Bewegungsunschärfe.
  • Das vorhandene Licht kann bei dieser Fotografie nur begrenzt gesteuert werden. Neben der Problematik „zu wenig Licht“ können so recht hohe Helligkeitsunterschiede auftreten, was zu einer über oder Unterbelichtung führen kann.
  • Bei Mischlichtsituationen kann auch der Weißabgleich sehr problematisch sein.

Wie lassen sich diese Probleme verhindern?

  • Verwendung höherer ISO-Einstellungen
  • Bei unbewegten Motiven wie z. B. Blumen/Pflanzen ist der Einsatz eines Stativs eine sinnvolle Ergänzung.
  • Ein Bildstabilisator, welcher die Gefahr von Verwacklungen verhindert aber für eine 4-8-fach so lange Verschlusszeit sorgt, vor allem bei Freihandaufnahmen. Nicht verhindern kann der Bildstabilisator die Bewegungsunschärfe, welche durch das bewegte Motiv zustande kommt.
  • Objektive mit einer hohen Lichtstärke, diese ermöglichen kürzere Verschlusszeiten und reduzieren dabei auch die Verwacklungsgefahr und die Gefahr einer gewissen Unschärfe in der Bewegung.

Um alle diese Vor- und Nachteile der Available Light Fotografie in den Griff zu bekommen, gibt es hier ein paar Tipps:

Die perfekte Einstellungsbalance

Für eine optimale Belichtung muss der Fotofreund die perfekte Balance aus ISO, Blende und Belichtungszeit finden. Eine größer werdende Blendenöffnung geht zulasten der Tiefenschärfe.

Erhöht sich der ISO-Wert, tritt ein gewisses Bildrauschen auf und bei einer kürzeren Belichtungszeit besteht Verwackelungsgefahr (Bildrauschen).

In dieser Situation muss der Fotofreund für sich entscheiden, welches das kleinere Übel für das Motiv darstellt. Wichtig ist hier die Bildaussage.

Langzeitbelichtung Schiffe
Langzeitbelichtung Schiffe

Ein guter Tipp: näher rangehen und weitwinkliger fotografieren

Ohne oder mit wenig Licht stößt der Anwender ohne Stativ irgendwann an seine Grenzen, gerade, wenn er mit einer langen Brennweite fotografiert.

Hilfreich ist hier ein 400 mm Objektiv mit einer Belichtungszeit von 1/400, um am Ende ein verwacklungsfreies Bild zu bekommen.

Zwar ist es möglich die Blende weiter zu öffnen, geschieht aber dann zulasten der Tiefenschärfe.

Verwendung eines Stativs

Die Belichtungszeiten lassen sich mit einem Stativ sehr gut verlängern, dazu muss der Stand allerdings fest sein. Wird dann noch obendrein mit einer Fernbedienung gearbeitet, minimiert sich dadurch auch die Verwackelungsgefahr.

Mit einer längeren Belichtungszeit bewegende Motive festzuhalten ist kaum möglich. Sehr interessant für die eigene Bildaussage: Die Scheinwerfer oder Rücklichter vorbeifahrender Autos können ein schönes Motiv sein.

Zum Beispiel auf einer Rennstrecke oder einem Foto von der Brücke auf die Autobahn.

Sehr interessant auf dem Foto anzusehen sind dann die zwei Leuchtspuren auf dem Foto, eine Seite Weiß und die andere Seite Rot, allerdings nur bei einer längeren Belichtungszeit.

Nachthimmel Autobahn Lichtspuren
Nachthimmel Autobahn Lichtspuren

Um hier die perfekte Bildaussage zu erreichen, muss man schon ein wenig mit den Einstellungen experimentieren und wenn es vorerst noch nicht klappt, lassen sich die Fotos wieder löschen.

Verwendung eines Neutraldichtefilters (Graufilter – ND-Filter – Neutralfilter)

Available Light Fotografie bedeutet, zur Verfügung stehendes Licht, es kann also auch zu viel Licht sein. Hier kann der Einsatz eines ND-Filters helfen, wenn zu viel Licht zur Verfügung steht und dadurch alle Kontraste geschluckt werden.

Der ND-Filter verleiht dem Bild mehr Kontrast, verändert aber die Farben nicht. Zusätzlich zu den einfarbigen ND-Filtern gibt es noch die Verlaufsfilter (Grauverlaufsfilter). Diese dunkeln z. B. den Himmel etwas ab und geben dadurch den Wolken mehr Zeichnung.

In der Regel ist bei Landschaftsaufnahmen das Motiv unterhalb des Horizonts zu dunkel und der Himmel meist überbelichtet. Um hier die richtige Wahl zu treffen, gibt es bei den Graufiltern unterschiedliche Abstufungen, mit denen sich die gewünschte Stimmung und Belichtung erzielen lässt.

Fazit

Das Fotografieren mit Available Light ist etwas Besonderes, bei dem sich mit natürlichem Licht beeindruckende Bilder zaubern lassen. Und mit ein paar einfachen Tipps lassen sich hierbei stimmungsvolle Bilder aufnehmen.