Wie du mit einem Einbeinstativ schärfere Fotos machen kannst

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Ein Einbeinstativ (wie das Dreibeinstativ) ist ein unverzichtbarer Teil der Kameraausrüstung. Wir alle wissen, dass wir mit einem Stativ klarere und schärfere Fotos machen können. Das ist klar. Aber ein Stativ mit sich herumzuschleppen, kann oft eine große Herausforderung sein – ganz zu schweigen davon, dass es oft unmöglich ist, ein Stativ zu benutzen. Es ist einfach kein ausreichender Platz vorhanden.

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Mit einem Einbeinstativ schärfere Fotos machen

Mit einem Einbeinstativ schärfere Fotos machen

Die meisten Fotografen (zumindest diejenigen, die ernsthaft gute Fotos machen wollen) kaufen sich deshalb ein Einbeinstativ und sind sehr enttäuscht. Meistens landet es dann irgendwo im Schrank und wird nie wieder gesehen.

Falls du es noch nicht wusstest: Ein Einbeinstativ hat den gleichen Kopf und so weiter wie ein Dreibeinstativ, aber es hat nur ein Bein. Dadurch ist es leichter und lässt sich einfacher transportieren. Es kann sogar als Wanderstock verwendet werden, wenn du durch die Wildnis wanderst.

Aber nach ein oder zwei Einsätzen kommen die meisten von uns zu der Erkenntnis, dass es nicht stabiler ist als die Aufnahmen aus der Hand. Mit nur einem Bein wackelt die Kamera sogar so sehr, dass es meist schlimmer ist, als aus der Hand zu fotografieren. Das Resultat sind unscharfe Fotos. Also werfen wir es auf den Friedhof der unbenutzten Kameraausrüstung und rühren es nie wieder an.

Ein großer Fehler! Das Einbeinstativ ist genauso stabil wie ein Dreibeinstativ, nur wissen nur wenige von uns, wie man es richtig benutzt. Wir benutzen es wie einen Stock mit einer Kamera darauf. Stattdessen sollten wir es wie ein Stativ verwenden.

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  • STANDFEST, KOMPAKT UND LEICHT AUS ALUMINIUM: Max. 159 cm hoch, zusammen geschoben nur 43 cm, nur 0,5 kg, mit 16 kg Traglast ideal für schwere Zoom-Objektive

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Wie man ein Einbeinstativ benutzt

Für die Stabilität brauchen wir drei Beine wie bei einem Dreibeinstativ. So verwandeln wir ein einbeiniges Einbeinstativ in ein Dreibeinstativ. Das Einbeinstativ selbst ist ein Bein und unsere eigenen beiden Beine – etwas mehr als schulterbreit auseinander – sind die anderen beiden Beine des Dreibeins.

Stelle das Einbeinstativ so vor dich, dass es einen 45-Grad-Winkel bildet, wenn du es nach hinten kippst, um die Kamera zu deinem Auge zu bringen. Du musst die Länge des Stativs um einiges verlängern, um den 45-Grad-Winkel zu erreichen und es immer noch auf Augenhöhe zu haben. Das ist dein Stativ – deine beiden Beine und das Einbeinstativ.

Die Kamera sollte an einem Schwenkkopf* befestigt sein. Neige ihn nach vorne, so dass das Objektiv auf Augenhöhe ist, obwohl das Einbeinstativ um 45 Grad geneigt ist.

Nimm beim Fotografieren eine stabile Haltung ein und halte die Kamera fest an dein Gesicht. Jetzt hast du ein virtuelles Stativ, das den meisten echten Stativen in nichts nachsteht – mit dem zusätzlichen Vorteil, dass es einfach zu handhaben ist.

Hier mal das Ganze im Video erklärt. Es ist allerdings englischsprachig, aber du kannst dir ja notfalls die übersetzen Untertitel einblenden lassen:

Fazit: schärfere Fotos mit dem Monopod

Mit diesem Fototipp kannst du dein Einbeinstativ aus dem Schrank holen und es zu einem deiner nützlichsten Accessoires machen. Da es einfacher und leichter zu transportieren ist als ein normales Stativ, wirst du es tatsächlich benutzen und viel bessere Fotos machen.

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