Fotografieren als Hobby – Was braucht man und wie fängt man an?

Fotografieren ist wohl eines der schönsten Hobbys die es gibt, denn mit der Kamera besteht die Möglichkeit die Schönheit des Augenblickes einzufangen und diesen immer wieder erleben zu können, wenn man sich die Bilder danach ein weiteres Mal ansieht.

Doch zu Anfang stellt sich die Frage, wie damit angefangen werden kann. Zunächst wird natürlich eine Kamera benötigt, die für das Fotografieren natürlich unverzichtbar ist. Doch auch hier stellt sich die Frage, welche denn die Ideale und Optimale, besonders für den Anfang ist.

Welche Kamera zum Fotografieren?

Fotografieren als HobbyZunächst ergibt es Sinn, sich die verschiedenen Arten an Kameras, die es gibt, einmal genauer anzuschauen. Natürlich macht das Fotografieren noch mehr Spaß, wenn die Bilder qualitativ hochwertig sind und eine hohe Anzahl an Pixeln aufweisen. Deshalb werden sich hier nun drei Kameraarten erklären, die in jeder Ausführung eine gute Auflösung vorweisen.

Die Spiegelreflexkamera

Eine Spiegelreflexkamera (oder kurz SR Kamera) ist wohl das gängigste Modell an hochauflösend knipsenden Fotos, dass bekannt ist. Wie der Name schon sagt ist diese Art von Kamera mit einem wegklappbaren Spiegel ausgestattet, der sich zwischen dem Objektiv und der Bildebene befindet. Professionelle Fotografen verwenden meist eine Spiegelreflexkamera.

Sie kann mit anderen Objektiven, Blenden und sonstigem Zubehör steht erweitert werden.

Der Nachteil dieses Kameratypen ist jedoch, dass sie zum Mitnehmen sehr groß, schwer und deshalb auch etwas unhandlich ist. Deshalb ist sie, wenn man zu Beginn gerne einfach rausgehen möchte, um zu fotografieren was einem vor die Linse kommt, nur dann ein guter Begleiter, wenn man sich daran nicht all zu sehr stört. Sollte man sich zu Beginn auf Fotografien in heimischen Wohnräumen und Garten fokussieren wollen, dann ist sie sicherlich eine sehr gute Wahl.

Spiegelreflexkameras sind, je nach Marke, ab 270 Euro aufwärts zu erwerben und liefern für den Anfang auf jeden Fall eine ausreichende Qualität, jedoch sollte stets darauf geachtet werden, dass bei manchen Angeboten nur das Gehäuse verkauft wird und das Objektiv dazu extra gekauft werden muss.

Der Preis für eine hochklassigere Kamera dieser Art kann jedoch auch schnell über 1000 Euro betragen. Dazu muss man dann noch die benötigten Objektive kaufen. Für den Einstieg vielleicht nicht die beste Lösung.

Spiegelreflexkamera von Nikon

Die Bridgekamera

Als Bridgekamera bezeichnet man einen speziellen Kameratyp, der zwei andere Kameratypen in sich vereint. Sie soll die Eigenschaften der Spiegelreflexkamera mit der kompakten Größe einer Kompaktkamera (umgangssprachlich auch Digitalkamera genannt) vereinen.

Hier ist es oft so, dass Bridgekameras ein fest installiertes Objektiv haben, dass nicht bei Bedarf ausgetauscht werden kann. Der große Vorteil ist jedoch, dass sie kompakter und kleiner ist als eine Spiegelreflexkamera. Außerdem sind Bridgekameras mit Zoom-Objektiven ausgestattet, die eigentlich jedes Einsatzgebiet abdecken. Diese Modelle sind ebenfalls ab ca. 250 Euro aufwärts erhältlich.

Die Systemkamera

Der wesentliche Unterschied einer Kamera, die mit einem Spiegel ausgestattet ist und einer Systemkamera liegt darin, dass die Systemkamera keine Spiegeltechnik enthält. Doch auch diese Art von Kamera überzeugt durch die hohe Bildqualität, die oft von der Qualität einer Spiegelreflexkamera mit dem bloßen Auge kaum zu unterscheiden ist. Hier ist auch prägnant, dass die Systemkamera über die Fähigkeit des Wechseln des Objektives verfügt.

Sie ist ebenso wie die Bridgekamera recht klein und kompakt und daher gut zum mitnehmen geeignet. Daher ist diese Kamera bei Hobbyfotografen und gerade bei Einsteigern derzeit recht beliebt.

Systemkameras sind im Moment ab einem Preis von ca. 300 Euro aufwärts erhältlich. Eine der besten Systemkameras ist seit Jahren die Sony Alpha 6000* mit der ich auch selbst fotografiere. Eigentlich perfekt, nicht nur für den Einstieg.

Die Kamera ist besorgt – und nun?

Für welche Kamera man sich letztendlich entscheidet kommt immer auf den vorherigen Erfahrungsstand, die individuellen Bedürfnisse und den eigenen Anspruch an. Natürlich spielt auch das vorhandene Budget eine Rolle.

Doch wenn die Kamera besorgt ist, wie geht es dann weiter? Hier ist die Antwort so einfach wie bei jedem Hobby – üben! Rausgehen, durch die Linse gucken und knipsen. Nur so kann sich ein Gefühl für die Fotografie und vor allem ein Gefühl für die eigene Kamera entwickeln, denn jede Kamera verhält sich etwas anders.

Zu Anfang ist es natürlich auch sinnvoll, sich die automatischen Einstellungen der Kamera zu eigen zu machen. Manuelle Einstellungen machen auch Spaß, sind jedoch eher für geübtere Augen geeignet.

Am Anfang ist es wichtig, sich mit der Kamera vertraut zu machen, damit sich bald tolle, erste Ergebnisse erzielen und vorzeigen lassen. Damit sich die schönsten Augenblicke auch nach Jahren auf dem Bild noch genau so anfühlen wie damals.