Landschaften und Natur fotografieren: Meine besten Tipps

Die Kunst, Landschaften und die unberührte Natur zu fotografieren, ist mehr als nur den Auslöser zu drücken. Es ist eine Reise, eine Entdeckung der Welt durch deine Linse, die jeden von uns auf einzigartige Weise berührt. Bist du bereit, diese Reise anzutreten und die Schönheit der Welt in atemberaubenden Bildern festzuhalten? Dann bist du hier genau richtig. In diesem Artikel teile ich meine besten Tipps mit dir, um die Kunst der Landschafts- und Naturfotografie zu meistern.

Die Natur bietet uns eine endlose Palette an Motiven, von der ruhigen Morgenstimmung in einem nebelverhangenen Wald bis hin zu der majestätischen Pracht eines Berggipfels bei Sonnenuntergang. Aber wie fängt man diese Momente richtig ein? Wie stellt man sicher, dass die Fotos die Emotionen, die Atmosphäre und die Schönheit des Moments genau so wiedergeben, wie wir sie erlebt haben?

Ob du ein Anfänger bist, der seine ersten Schritte in der Fotografie macht, oder ein erfahrener Fotograf auf der Suche nach neuen Inspirationen und Techniken – in diesem Artikel findest du wertvolle Einblicke und Tipps, die deine Landschafts- und Naturfotografie auf das nächste Level bringen werden. Ich zeige dir, wie du Licht und Komposition nutzt, um atemberaubende Bilder zu kreieren, wie du die richtige Ausrüstung auswählst und wie du mit den Herausforderungen der Naturfotografie umgehst.

Lass uns gemeinsam die Faszination für die Naturfotografie entdecken und die Welt durch deine Bilder erzählen. Tauche ein in die Welt der Landschafts- und Naturfotografie und finde heraus, wie du mit einfachen Mitteln beeindruckende Aufnahmen erstellen kannst. Bist du bereit, deine Fotografie auf eine neue Ebene zu heben? Dann lass uns starten!

Die Grundlagen: Verstehe deine Kamera

Digitale Fotografie Kamera Sony

Um in der Welt der Landschafts- und Naturfotografie wirklich beeindruckende Bilder zu erschaffen, musst du zuerst deine Kamera von innen und außen kennen. Das klingt vielleicht offensichtlich, aber die Wahrheit ist, dass die Kamera dein wichtigstes Werkzeug ist. Je besser du verstehst, wie sie funktioniert, desto mehr kannst du aus jeder Aufnahme herausholen.

Fangen wir mit den Grundlagen an: Blende, Verschlusszeit und ISO. Diese drei Elemente sind die heilige Dreifaltigkeit der Fotografie. Die Blende kontrolliert, wie viel Licht auf den Sensor fällt, und beeinflusst die Tiefenschärfe. Eine weite Blende (kleine f-Nummer) lässt viel Licht herein und macht den Hintergrund unscharf, was super für Porträts von Pflanzen oder Tieren in der Natur ist. Bei Landschaftsaufnahmen wählst du eine geschlossene Blende (große f-Nummer), um eine durchgängige Schärfe von vorn bis hinten zu erreichen.

Die Verschlusszeit bestimmt, wie lange der Sensor dem Licht ausgesetzt ist. Lange Verschlusszeiten sind perfekt, um Bewegungen fließend darzustellen, wie das sanfte Fließen eines Wasserfalls oder Wolken, die über den Himmel ziehen. Aber Achtung: Halte bei langen Verschlusszeiten deine Kamera stabil, um Verwacklungen zu vermeiden.

ISO spielt eine wichtige Rolle bei den Lichtverhältnissen. Bei hellem Sonnenlicht hältst du den ISO-Wert niedrig, um das Bildrauschen zu minimieren. In der Dämmerung oder im Schatten kannst du den ISO-Wert erhöhen, um ohne Blitz auszukommen. Aber denk dran: Je höher der ISO-Wert, desto mehr Bildrauschen.

Zu guter Letzt: Experimentiere mit den Einstellungen deiner Kamera. Jede Landschaft und jede Lichtsituation ist anders. Spiele mit Blende, Verschlusszeit und ISO, um zu sehen, wie sie die Bilder beeinflussen. So entwickelst du nicht nur ein Gefühl für deine Kamera, sondern auch für die Kunst der Fotografie selbst.

Das A und O der Komposition: So arrangierst du dein Motiv

Eine gute Komposition zu meistern, kann der Unterschied sein zwischen einem Foto, das okay ist, und einem, das wirklich hervorsticht. Es geht darum, wie du die Elemente in deinem Bild anordnest. Hier sind ein paar Tipps, wie du deine Landschafts- und Naturfotos auf das nächste Level hebst.

Beginnen wir mit der Regel der Drittel. Stell dir vor, dein Bildschirm wäre durch zwei horizontale und zwei vertikale Linien in neun gleiche Teile geteilt. Die Idee ist, die wichtigsten Elemente deines Fotos entlang dieser Linien oder an ihren Schnittpunkten zu platzieren. Das zieht das Auge an und macht dein Bild ausgewogener und interessanter.

Dann gibt es da noch die Perspektive. Versuch, von dem Standard abzuweichen, indem du deine Kamera höher oder tiefer hältst. Ein Foto aus der Froschperspektive kann beispielsweise einen Baum riesig und majestätisch wirken lassen, während eine Vogelperspektive eine ganz neue Sichtweise auf eine Landschaft eröffnen kann.

Achte auch auf Linien. Natürliche Linien, wie Flussläufe oder Wanderpfade, können das Auge durch das Bild führen und ihm Tiefe verleihen. Versuche, diese Linien in deine Komposition zu integrieren, indem du sie vom Rand des Bildes ins Zentrum oder zu einem anderen interessanten Punkt führen lässt.

Kontrast ist ein weiteres wichtiges Element. Der Kontrast zwischen Licht und Schatten oder zwischen verschiedenen Farben kann dein Motiv hervorheben und ihm mehr Tiefe verleihen. Experimentiere mit dem Licht, um starke Kontraste zu erzeugen, die dein Motiv betonen.

Zuletzt, vergiss nicht die Einfachheit. Manchmal ist weniger mehr. Ein überfülltes Bild kann verwirrend sein. Konzentriere dich auf das, was wirklich wichtig ist, und räume alles andere aus dem Weg. Dies hilft, die Aufmerksamkeit auf das Hauptmotiv zu lenken.

Mit diesen Tipps für deine Komposition wirst du feststellen, dass deine Fotos nicht nur die Schönheit der Natur einfangen, sondern auch die Blicke auf sich ziehen.

Licht und Zeit: Der Schlüssel zu atemberaubenden Fotos

Natur fotografieren Licht und Zeit

Licht und Zeit sind wie das Salz in der Suppe der Fotografie. Sie können aus einem guten Foto ein unvergessliches Kunstwerk machen. Verstehst du, wie du das Licht zu deinem Vorteil nutzen kannst und den perfekten Moment abpasst, sind dir atemberaubende Aufnahmen sicher.

Beginnen wir mit dem Licht. Das goldene Licht kurz nach Sonnenaufgang oder kurz vor Sonnenuntergang ist ein Traum für jeden Fotografen. Es ist weich, warm und zeichnet die Landschaft mit einem zauberhaften Glanz. Dieses Licht betont Texturen und Farben und gibt deinem Foto eine Atmosphäre, die mit Tageslicht kaum zu erreichen ist. Also, stell den Wecker früh, oder plane deine Fototouren so, dass du zur goldenen Stunde vor Ort bist.

Aber es geht nicht nur um Sonnenauf- und untergänge. Auch die blaue Stunde, die Zeit vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang, hat ihren eigenen Charme. Sie bietet ein kühles, mystisches Licht, das vor allem bei städtischen Landschaften oder für stimmungsvolle Meer- und Seenfotos fantastisch wirkt.

Jetzt zur Zeit. Die Natur ist immer in Bewegung, und das Verständnis der richtigen Zeit ist entscheidend. Die Jahreszeit kann die Stimmung deines Fotos dramatisch verändern. Ein und derselbe Ort kann im Frühling völlig anders aussehen als im Herbst. Und denk an die Bewegung: Wolken, die über den Himmel ziehen, oder das ruhige Fließen eines Flusses – lange Belichtungszeiten können diese Bewegung einfangen und deinem Bild eine lebendige Dimension hinzufügen.

Experimentiere mit Licht und Zeit. Jede Minute des Tages bietet ein neues Licht, jede Sekunde eine neue Geschichte. Deine Aufgabe als Fotograf ist es, diesen perfekten Moment einzufangen, in dem Licht und Zeit zusammenkommen, um etwas Außergewöhnliches zu schaffen.

Ausrüstung, die du wirklich brauchst: Ein praktischer Leitfaden

In der Landschafts- und Naturfotografie kann die richtige Ausrüstung einen großen Unterschied machen. Aber keine Sorge, du musst nicht gleich ein Vermögen ausgeben. Hier ist ein praktischer Leitfaden, welche Ausrüstung du wirklich brauchst, um in die Welt der Landschaftsfotografie einzusteigen.

Zuerst die Kamera: Ob DSLR oder spiegellose Systemkamera, wichtig ist, dass du dich mit deiner Kamera wohl fühlst und sie die manuelle Einstellung von Blende, Verschlusszeit und ISO erlaubt. Du brauchst kein topaktuelles Modell, aber achte darauf, dass die Kamera eine gute Bildqualität liefert, vor allem bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen.

Objektive sind das nächste große Thema. Ein gutes Weitwinkelobjektiv ist Gold wert, wenn es um Landschaftsfotografie geht. Es erlaubt dir, weite Szenen einzufangen und der Landschaft Tiefe zu verleihen. Für Detailaufnahmen oder Tieraufnahmen aus der Ferne ist ein Teleobjektiv nützlich. Es gibt auch All-in-One-Zoomobjektive, die einen großen Brennweitenbereich abdecken, wenn du nicht ständig Objektive wechseln möchtest.

Ein Stativ ist unverzichtbar, besonders bei schwachem Licht oder wenn du mit langen Belichtungszeiten arbeitest, um Bewegungen weich zu zeichnen. Ein stabiles Stativ hilft dir, scharfe und klare Bilder zu bekommen.

Denke auch an einen Fernauslöser oder nutze den Selbstauslöser deiner Kamera, um Verwacklungen zu vermeiden, wenn du den Auslöser drückst.

Zuletzt, aber nicht weniger wichtig, sind Filter. Polarisationsfilter können Wunder wirken, indem sie die Farben sättigen und Reflexionen auf Wasser oder in Fenstern reduzieren. ND-Filter (Neutraldichtefilter) sind toll, um bei Tageslicht mit langen Belichtungszeiten zu arbeiten, z.B. um fließendes Wasser weich zu zeichnen.

Das war’s – eine solide Basisausrüstung für atemberaubende Landschafts- und Naturaufnahmen. Mit diesen Tools und etwas Übung wirst du bald Fotos machen, die dich und andere ins Staunen versetzen.

In der Natur unterwegs: Tipps für die Outdoor-Fotografie

Landschaft fotografieren

Wenn du draußen in der Natur unterwegs bist, um die perfekten Landschafts- und Naturaufnahmen zu machen, gibt es ein paar Dinge, die du unbedingt beachten solltest. Diese Tipps helfen dir nicht nur dabei, beeindruckende Fotos zu schießen, sondern sorgen auch dafür, dass du sicher und respektvoll mit der Umgebung umgehst.

Zuerst: Plane deine Tour sorgfältig. Check das Wetter, die Sonnenauf- und -untergangszeiten und informiere dich über die Gegend. Es macht einen riesigen Unterschied, ob du genau weißt, wann das Licht am besten ist und wo du die interessantesten Motive findest.

Packe klug. Neben deiner Kameraausrüstung sind gutes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung, genug Wasser, Snacks und vielleicht eine Powerbank für dein Handy oder deine Kamera unverzichtbar. Vergiss auch nicht, eine Taschenlampe oder Stirnlampe einzupacken, falls du vor Sonnenaufgang losziehst oder nach Sonnenuntergang noch unterwegs bist.

Habe Respekt vor der Natur. Bleib auf den Wegen, um die natürliche Umgebung nicht zu beschädigen, und nimm deinen Müll wieder mit. Wenn du Tiere fotografierst, halte einen sicheren und respektvollen Abstand, um sie nicht zu stören.

Sei geduldig und nimm dir Zeit. Die besten Fotos entstehen oft, wenn man sich Zeit nimmt, die Umgebung auf sich wirken lässt und auf den perfekten Moment wartet. Manchmal bedeutet das, länger an einem Ort zu verweilen, um das beste Licht zu erwischen oder darauf zu warten, dass sich die Natur von ihrer besten Seite zeigt.

Zuletzt, sei offen für das Unerwartete. Manchmal sind es die spontanen Momente, die zu den eindrucksvollsten Aufnahmen führen. Ein plötzlich aufziehender Sturm, Nebelschwaden, die sich urplötzlich lichten – oft sind es diese unvorhersehbaren Elemente, die deine Fotos besonders machen.

Mit diesen Tipps ausgerüstet, bist du bestens vorbereitet, um die Schönheit der Natur in all ihren Facetten einzufangen.

Die Magie der Nachbearbeitung: Fotos, die begeistern

Nach der Aufnahme kommt die Nachbearbeitung – und das ist kein Schummeln, sondern ein integraler Bestandteil der digitalen Fotografie. Hier kannst du deine Fotos wirklich zum Leben erwecken und ihnen den letzten Schliff geben. Mit ein paar grundlegenden Nachbearbeitungstechniken kannst du sicherstellen, dass deine Bilder nicht nur festgehaltene Momente, sondern wahre Kunstwerke sind.

Zuerst: Lerne die Basics. Die Anpassung von Belichtung, Kontrast, Helligkeit und Sättigung kann ein Foto grundlegend verändern. Spiele mit diesen Einstellungen, um die Stimmung deines Bildes zu verstärken. Vielleicht möchtest du ein bisschen mehr Licht ins Dunkel bringen oder die Farben eines Sonnenuntergangs noch intensiver machen.

Weißabgleich ist auch wichtig. Manchmal fängt die Kamera die Farben nicht so ein, wie du sie mit eigenen Augen gesehen hast. Mit der Anpassung des Weißabgleichs kannst du die Farbtemperatur korrigieren und die Atmosphäre deines Fotos verbessern.

Dann gibt es die Schärfung. Ein wenig Nachschärfen kann Details hervorheben und dein Bild knackiger machen. Aber übertreibe es nicht – zu viel Schärfung führt zu unnatürlich aussehenden Bildern.

Lerne auch, mit Masken und Ebenen zu arbeiten, besonders wenn du bestimmte Teile des Bildes anders bearbeiten möchtest als andere. Vielleicht möchtest du den Himmel dramatischer gestalten, ohne den Rest des Bildes zu beeinflussen. Mit Masken kannst du gezielt Bereiche auswählen und bearbeiten.

Experimentiere schließlich mit Filtern und Voreinstellungen. Diese können deinen Bildern einen einzigartigen Look verleihen, von Vintage über Cinematic bis hin zu Schwarz-Weiß. Aber denk dran: Weniger ist oft mehr. Ziel ist es, deine Fotos zu verbessern, nicht zu verfremden.

Mit diesen Nachbearbeitungstipps kannst du deine Landschafts- und Naturfotos auf ein neues Niveau heben. Deine Bilder werden nicht nur die Schönheit der Natur einfangen, sondern auch deine persönliche kreative Vision widerspiegeln.

Besondere Momente einfangen: Sonnenauf- und Untergänge, Nebel und mehr

Besondere Momente in der Natur zu erfassen, ist wie das Einfangen von Magie. Sonnenauf- und Untergänge, Nebelschwaden, die sich wie ein sanfter Schleier über die Landschaft legen – solche Szenen verleihen deinen Fotos eine außergewöhnliche Atmosphäre. Aber wie fängst du diese flüchtigen Augenblicke am besten ein?

Für Sonnenauf- und -untergänge ist Timing alles. Du solltest etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang oder eine Stunde vor Sonnenuntergang vor Ort sein. So kannst du nicht nur den eigentlichen Moment des Sonnenauf- oder -untergangs einfangen, sondern auch die wunderschönen Farbenspiele davor und danach. Die wechselnde Beleuchtung in diesen Momenten bietet dir eine Vielzahl von Stimmungen – von sanftem Rosa bis zu dramatischem Rot und Orange.

Nebel zu fotografieren, erfordert ebenfalls ein gutes Timing und ein bisschen Glück. Frühe Morgenstunden, besonders nach einer kalten Nacht, sind ideal. Suche nach Orten mit Wasser in der Nähe, wie Flüssen oder Seen, da Nebel hier oft entsteht. Der Nebel verleiht der Szenerie eine geheimnisvolle Stimmung und weiche Konturen, die deine Fotos mystisch und einzigartig machen.

Bei all diesen besonderen Momenten ist es wichtig, die richtigen Einstellungen an deiner Kamera zu wählen. Eine niedrige ISO-Zahl hilft, das Bildrauschen zu minimieren. Experimentiere mit der Blende und Verschlusszeit, um die perfekte Belichtung zu erreichen. Oft ist eine längere Belichtungszeit bei Sonnenauf- und -untergängen sowie im Nebel von Vorteil, um die Farben und Details einzufangen.

Vergiss nicht, dass Geduld der Schlüssel ist. Manchmal musst du auf den perfekten Moment warten oder mehrmals zum selben Ort zurückkehren. Aber wenn alles zusammenkommt – Licht, Atmosphäre, Komposition – dann sind es genau diese Fotos, die eine Geschichte erzählen und den Betrachter in ihren Bann ziehen.

Mit Herausforderungen umgehen: Wetter, Licht und bewegliche Motive

In der Landschafts- und Naturfotografie wirst du unweigerlich auf Herausforderungen stoßen – sei es wechselhaftes Wetter, schwierige Lichtverhältnisse oder flinke Tiere, die einfach nicht stillhalten wollen. Aber genau diese Herausforderungen machen die Sache doch spannend, oder? Hier sind ein paar Tipps, wie du mit ihnen umgehst.

Wenn das Wetter nicht mitspielt, nutze es zu deinem Vorteil. Ein stürmischer Himmel kann dramatische Fotos erzeugen, Regen lässt Farben intensiver wirken und nach einem Gewitter ist die Luft oft besonders klar. Pack einfach wasserdichte Kleidung und Schutz für deine Ausrüstung ein und trau dich raus. Manchmal sind es die unerwarteten Wetterbedingungen, die zu den beeindruckendsten Fotos führen.

Licht kann launisch sein. Zu helle Mittagssonne erzeugt harte Schatten und flache Bilder. Besser ist es, bei weichem Morgen- oder Abendlicht zu fotografieren. Aber was tun, wenn du nicht zur goldenen Stunde draußen sein kannst? Nutze Schatten zu deinem Vorteil, experimentiere mit Gegenlicht oder suche nach natürlichen Diffusoren wie Nebel oder Wolken, um das Licht weicher zu machen.

Bewegliche Motive sind eine eigene Herausforderung. Tiere warten nicht darauf, dass du das perfekte Foto machst. Hier hilft es, deine Kameraeinstellungen anzupassen. Eine schnelle Verschlusszeit friert Bewegungen ein und verhindert verschwommene Bilder. Und ein bisschen Geduld schadet auch nicht. Oft ist es ein Spiel des Wartens und Beobachtens, bis du den perfekten Moment einfangen kannst.

Zum Schluss: Sieh Herausforderungen als Chance, dich weiterzuentwickeln. Jedes Mal, wenn du eine schwierige Situation meisterst, lernst du etwas Neues und verbesserst deine Fähigkeiten als Fotograf. Also, Kopf hoch, auch wenn das Wetter mal nicht perfekt ist oder das Motiv nicht stillhalten will. Das nächste großartige Foto wartet schon auf dich.

Deine Fotos teilen und präsentieren: Ideen und Plattformen

Nachdem du all die fantastischen Landschafts- und Naturfotos gemacht hast, ist es an der Zeit, sie mit der Welt zu teilen. Aber wo fängst du an? Es gibt so viele Möglichkeiten, deine Werke zu präsentieren und zu teilen. Hier ein paar Ideen und Plattformen, die dir helfen, deine Fotos ins rechte Licht zu rücken.

Instagram ist natürlich eine der ersten Anlaufstellen. Hier kannst du eine treue Fangemeinde aufbauen und deine Bilder in einer ästhetisch ansprechenden Weise präsentieren. Nutze Hashtags, um eine größere Reichweite zu erzielen, und interagiere mit deiner Community, um Feedback zu bekommen und dich zu verbessern.

Aber es gibt noch mehr als nur Instagram. Pinterest (da bin ich ja neuerdings auch) eignet sich hervorragend, um Inspirationen zu sammeln und gleichzeitig deine eigenen Fotos zu teilen. Erstelle Themenboards und pinne deine besten Aufnahmen, um andere zu inspirieren.

Flickr und 500px sind Plattformen, die besonders bei Fotografie-Enthusiasten beliebt sind. Hier kannst du hochauflösende Bilder teilen, dich mit anderen Fotografen austauschen und wertvolles Feedback erhalten.

Denke auch über einen eigenen Blog oder eine Website nach. Das ist der beste Weg, um deine Fotos professionell zu präsentieren, mehr über deine Arbeit und deine Projekte zu erzählen und vielleicht sogar Aufträge zu bekommen. Mit Plattformen wie WordPress oder Squarespace kannst du leicht eine ansprechende Website erstellen.

Außerdem solltest du die Kraft von Fotoausstellungen nicht unterschätzen. Lokale Galerien und Cafés sind oft auf der Suche nach Künstlern, die ihre Wände verschönern möchten. Das ist eine großartige Möglichkeit, deine Arbeiten einem lokalen Publikum zu präsentieren und direkt Feedback zu bekommen.

Letztlich, egal auf welcher Plattform oder auf welche Weise du dich entscheidest, deine Fotos zu teilen – das Wichtigste ist, dass du deine Leidenschaft und deine Geschichten mit der Welt teilst. Deine Perspektive ist einzigartig, also zeige sie!

Inspiriert bleiben: Wie du immer neue Fotografie-Ideen findest

Um in der Landschafts- und Naturfotografie immer wieder neue, frische Ideen zu finden, brauchst du eine ständige Quelle der Inspiration. Manchmal ist das leichter gesagt als getan, aber keine Sorge, es gibt unzählige Wege, um deine kreative Ader immer wieder aufs Neue zu entfachen.

Erstens, ändere deine Perspektive. Manchmal reicht es, den Blickwinkel zu wechseln, um eine völlig neue Welt zu entdecken. Versuche, aus der Hocke zu fotografieren, klettere auf einen Hügel oder lege dich auf den Boden. Du wirst überrascht sein, wie anders die Welt aus diesen Perspektiven aussieht.

Zweitens, such dir Fotografie-Herausforderungen. Es gibt viele Online-Communities und Websites, die regelmäßige Wettbewerbe oder thematische Herausforderungen anbieten. Das zwingt dich, über den Tellerrand hinauszuschauen und vielleicht Motive zu fotografieren, an die du vorher nie gedacht hättest.

Drittens, lass dich von der Arbeit anderer Fotografen inspirieren. Besuche Ausstellungen, stöbere in Fotobüchern oder durchsuche das Internet nach neuen Fotografen und ihren Werken. Sei offen für verschiedene Stile und Techniken – oft ist es die Vielfalt, die neue Ideen bringt.

Viertens, nimm dir Zeit für dich und die Natur. Manchmal ist die beste Inspiration die, die du findest, wenn du einfach in der Natur bist, ohne den Druck, sofort fotografieren zu müssen. Beobachte die Lichtverhältnisse, die Farben, die Atmosphäre – oft kommen die Ideen dann von ganz allein.

Zu guter Letzt, halte immer fest, was dich inspiriert. Ob in einem Notizbuch, auf deinem Handy oder einem digitalen Ordner – sammle Bilder, Sprüche, Farben und alles, was dir Energie gibt. So hast du immer eine Inspirationsquelle zur Hand, wenn du das nächste Mal auf der Suche nach neuen Ideen bist.

Bleib neugierig, bleib offen und lass die Schönheit der Welt deine Kreativität immer wieder neu entfachen.

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